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Wenn schon Geld weg ist

Die wichtigsten Schritte in den ersten Tagen: nichts nachzahlen, alles dokumentieren, Bank und Polizei einschalten, und Angebote zur angeblichen Rückholung ignorieren.

1 Min. Lesezeit Zuletzt geprüft: 2026-09-04

Der erste und wichtigste Punkt: Zahl nichts mehr nach. Bei fast allen Maschen kommt an dieser Stelle die Aufforderung, für Steuern, Gebühren oder eine Freigabe noch etwas zu überweisen. Das ist immer Teil des Betrugs.

Dokumentiere alles, solange es noch da ist. Screenshots der Plattform, Chatverläufe, E-Mails, Überweisungsbelege, Telefonnummern, Namen. Zugänge werden oft kurzfristig gelöscht.

Melde dich bei deiner Bank und frage nach Möglichkeiten, Zahlungen zurückzuholen, besonders bei jüngeren Überweisungen und Kartenzahlungen. Erstatte Anzeige bei der Polizei und melde den Anbieter der zuständigen Aufsichtsbehörde.

Und rechne mit einem zweiten Anlauf. Wer einmal Geld verloren hat, wird häufig erneut kontaktiert, diesmal von angeblichen Anwälten oder Rückholdiensten, die gegen Vorkasse helfen wollen. Das ist dieselbe Masche ein zweites Mal.

Drei Sätze zum Mitnehmen

  • Niemals nachzahlen, egal mit welcher Begründung.
  • Sofort dokumentieren und die Bank vor allem anderen kontaktieren.
  • Angebote zur Rückholung gegen Vorkasse sind dieselbe Masche erneut.

Hast du es verstanden?

Was ist der erste Schritt?

Nichts mehr überweisen und umgehend die Bank kontaktieren, da Fristen für Rückholungen laufen.

Warum sind Empfängeradressen bei Kryptotransfers wichtig?

Weil der Weg der Mittel öffentlich nachvollziehbar ist, die Zuordnung zu Personen aber behördliche Mitwirkung erfordert.

Was kennzeichnet die Nachfolgemasche?

Erneute Kontaktaufnahme mit dem Angebot, das Geld gegen Vorkasse zurückzuholen.

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