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Klarkurs

Order-Arten

Eine Market-Order garantiert die Ausführung, nicht den Preis. Eine Limit-Order garantiert den Preis, nicht die Ausführung. Diese eine Unterscheidung erklärt fast alles.

1 Min. Lesezeit Zuletzt geprüft: 2026-09-03

Eine Market-Order sagt: kauf sofort, egal zu welchem Preis. Sie wird praktisch immer ausgeführt, aber du weißt vorher nicht genau, zu welchem Kurs.

Eine Limit-Order sagt: kauf höchstens zu diesem Preis. Du bestimmst die Obergrenze. Dafür kann es passieren, dass sie nie ausgeführt wird, weil der Kurs nie dorthin kommt.

Eine Stop-Order ist etwas anderes und wird oft verwechselt. Sie liegt unter dem aktuellen Kurs und wird erst aktiv, wenn dieser Preis erreicht wird. Dann wird sie zur Market-Order. Sie dient dem Aussteigen, nicht dem Einsteigen.

Die Faustregel für Anfänger: Bei wenig gehandelten Werten und in unruhigen Phasen immer mit Limit arbeiten. Eine Market-Order in einem dünnen Markt kann zu einem Preis ausgeführt werden, der deutlich schlechter ist als das, was du gerade gesehen hast.

Drei Sätze zum Mitnehmen

  • Market garantiert Ausführung, Limit garantiert den Preis.
  • Eine Stop-Order wird bei Auslösung zur Market-Order.
  • In dünnen Märkten immer mit Limit arbeiten.

Hast du es verstanden?

Was garantiert eine Limit-Order und was nicht?

Sie garantiert den maximalen Preis, aber nicht, dass sie überhaupt ausgeführt wird.

Warum kann eine Market-Order schlechter ausgeführt werden als angezeigt?

Weil bei unzureichender Tiefe gegen schlechtere Preisstufen abgearbeitet wird.

Was ist der Nachteil einer Stop-Limit-Order?

In einem schnell fallenden Markt kann sie unausgeführt bleiben und schützt dann gar nicht.

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