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Steuern nach Ländern

Steuerregeln für Privatanleger in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Belgien, Frankreich, Italien, Spanien und den Niederlanden. Stand September 2026. Steuerrecht ändert sich, prüfe die Zahlen vor jeder Entscheidung selbst nach. Dies ist keine Steuerberatung und ersetzt keine individuelle Beratung im Einzelfall.

Deutschland

25 Prozent Abgeltungsteuer plus Solidaritätszuschlag, Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro, 30 Prozent Teilfreistellung bei Aktienfonds und die jährliche Vorabpauschale bei thesaurierenden Fonds.

Österreich

27,5 Prozent Kapitalertragsteuer ab dem ersten Euro, kein Freibetrag, keine Spekulationsfrist. Thesaurierende Fonds werden jährlich über ausschüttungsgleiche Erträge besteuert.

Schweiz

Private Kapitalgewinne sind steuerfrei. Besteuert werden Dividenden als Einkommen und das Depot als Vermögen. Wer als gewerbsmäßig eingestuft wird, verliert die Steuerfreiheit.

Belgien

Seit 2026 gilt eine Kapitalertragsteuer von 10 Prozent auf realisierte Gewinne über einem Freibetrag von 10.000 Euro pro Person und Jahr. Daneben bestehen Börsensteuer und Quellensteuer auf Dividenden weiter.

Frankreich

Die Flat Tax (PFU) erfasst Kursgewinne, Dividenden und Zinsen pauschal mit 31,4 Prozent, seit Anfang 2026 leicht erhöht. Alternativ kann der progressive Tarif gewählt werden, wenn er günstiger ist.

Italien

26 Prozent Pauschalsteuer auf Kursgewinne, Dividenden und Zinsen, unabhängig von der Haltedauer. Kryptogewinne werden ab 2026 mit 33 Prozent deutlich höher besteuert als klassische Wertpapiere.

Spanien

Kursgewinne, Dividenden und Zinsen fallen in die progressive Sparbasis mit Sätzen von 19 bis 30 Prozent. Diese Skala gilt landesweit einheitlich, anders als die allgemeine Einkommensteuer mit ihren regionalen Zuschlägen.

Niederlande

Die Niederlande besteuern nicht den tatsächlichen Gewinn, sondern einen angenommenen Ertrag auf dein gesamtes Vermögen oberhalb eines Freibetrags. Ob du verkauft hast oder nicht, spielt dabei keine Rolle.