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Klarkurs

Broker vergleichen

Die beworbene Ordergebühr ist der kleinste Teil der Kosten. Entscheidend sind Spread, Ausführungsplätze, Fremdwährungsgebühren und ob Sparpläne kostenlos sind.

1 Min. Lesezeit Zuletzt geprüft: 2026-09-03

Null Euro pro Order klingt unschlagbar. Nur verdient jeder Anbieter Geld, und wenn nicht an der Ordergebühr, dann woanders. Meist am Spread oder an Vergütungen des Handelsplatzes.

Was du wirklich vergleichen solltest: Kostet ein Sparplan etwas? Welche Handelsplätze stehen zur Wahl? Was kostet ein Kauf in Fremdwährung? Gibt es Depotführungsgebühren? Und was kostet ein Depotübertrag, falls du später wechseln willst?

Der letzte Punkt wird fast immer vergessen und ist wichtig. Ein Anbieter, bei dem der Wechsel teuer oder umständlich ist, bindet dich, und Bindung ist an dieser Stelle nichts Gutes.

Für die meisten Menschen zählt am Ende nur: kostenlose Sparpläne auf breite ETFs, keine Depotgebühr, ein seriöser Anbieter. Alles darüber hinaus ist Feinabstimmung, die weniger bringt als eine höhere Sparrate.

Drei Sätze zum Mitnehmen

  • Bei kleinen Orders ist der Spread meist teurer als die Ordergebühr.
  • Prüfe, was ein Depotübertrag zu einem anderen Anbieter kostet.
  • Laufende Kosten wirken auf den ganzen Bestand, einmalige nur auf die Order.

Hast du es verstanden?

Warum ist eine Ordergebühr von null nicht automatisch günstig?

Weil die Kosten dann meist im Spread oder in Vergütungen des Handelsplatzes stecken.

Welche Kostenart wiegt für Langfristanleger am schwersten?

Wiederkehrende Kosten wie Depotgebühren, weil sie auf den gesamten wachsenden Bestand wirken.

Warum ist der Preis eines Depotübertrags relevant?

Weil er darüber entscheidet, wie frei du später wechseln kannst.

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