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Klarkurs

Alle Gebühren, die dich Rendite kosten

Sichtbare Ordergebühren sind nur ein Teil. Laufende Fondskosten, Depotgebühren, Fremdwährungsaufschläge und der Spread wirken oft stärker, weil sie dauerhaft anfallen.

1 Min. Lesezeit Zuletzt geprüft: 2026-09-03

Es gibt zwei Sorten Kosten. Einmalige beim Kauf und Verkauf, und laufende, die jedes Jahr auf dein gesamtes Vermögen wirken. Die zweite Sorte ist die gefährlichere.

Zu den einmaligen zählen Ordergebühr, Handelsplatzentgelt, Spread und bei manchen Produkten ein Ausgabeaufschlag. Zu den laufenden zählen die Fondskosten, Depotgebühren und Aufschläge bei Fremdwährungen.

Der Unterschied ist gewaltig. Fünf Euro Ordergebühr sind fünf Euro. Ein Prozent laufende Kosten sind bei 50.000 Euro Depot 500 Euro pro Jahr, und diese Summe wächst mit deinem Vermögen mit.

Über dreißig Jahre kann ein Prozentpunkt laufender Kosten grob ein Viertel deines Endvermögens ausmachen. Das ist der Grund, warum sich hier genaues Hinsehen mehr lohnt als bei allem anderen.

Was ein Prozent Gebühr über 30 Jahre kostet. Gleiche Einzahlung, gleiche Rendite vor Kosten. Der Unterschied ist die Kostenquote.236k €0,2 % Kosten184k €1,5 % Kosten−52k €Differenz
Was ein Prozent Gebühr über 30 Jahre kostet Gleiche Einzahlung, gleiche Rendite vor Kosten. Der Unterschied ist die Kostenquote.

Drei Sätze zum Mitnehmen

  • Laufende Kosten wirken auf das gesamte wachsende Vermögen.
  • Ein Prozentpunkt über dreißig Jahre kostet grob ein Viertel des Endwerts.
  • Die tatsächliche Abweichung vom Index sagt mehr als die Kostenquote.

Hast du es verstanden?

Welche Kostenart wiegt langfristig schwerer?

Die laufenden Kosten, weil sie jedes Jahr auf das gesamte wachsende Vermögen wirken.

Warum ist die Kostenquote allein unvollständig?

Weil die Handelskosten innerhalb des Fonds und steuerliche Effekte nicht enthalten sind.

Wo fallen Fremdwährungsaufschläge an?

Beim Kauf und Verkauf sowie bei jeder Ausschüttung in fremder Währung.

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