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Klarkurs

Handelszeiten

Außerhalb der Kernhandelszeiten sind Spreads breiter und die Preisstellung schlechter. Kryptomärkte laufen rund um die Uhr, was eigene Probleme mit sich bringt.

1 Min. Lesezeit Zuletzt geprüft: 2026-09-03

Aktien und ETFs werden an Börsen zu festen Zeiten gehandelt. In dieser Kernzeit ist am meisten los, die Spreads sind am engsten und die Preise am verlässlichsten.

Außerhalb dieser Zeiten wird oft trotzdem gehandelt, aber mit weniger Beteiligten. Dann sind die Spreads breiter, und du zahlst für dieselbe Order mehr. Besonders ungünstig ist die erste Viertelstunde nach Handelsbeginn, in der die Preise noch unruhig sind.

Wenn dein ETF Werte aus einer anderen Zeitzone enthält, kommt hinzu, dass der Heimatmarkt geschlossen sein kann. Dann werden die Preise geschätzt, was die Abweichung erhöht.

Bei Krypto gibt es keine Handelszeiten. Das klingt praktisch und hat eine Kehrseite: Es gibt keine Pause, in der ein Markt zur Ruhe kommt, und die heftigsten Bewegungen passieren oft nachts, wenn wenig los ist und wenige Käufer bereitstehen.

Drei Sätze zum Mitnehmen

  • In der Kernhandelszeit sind Spreads am engsten.
  • Die erste Viertelstunde nach Handelsbeginn ist besonders teuer.
  • Krypto ohne Handelspause bedeutet heftige Bewegungen in dünnen Nachtstunden.

Hast du es verstanden?

Warum ist die Eröffnungsphase ungünstig für eine Order?

Weil Volatilität und Spreads dort am höchsten sind, während Über-Nacht-Informationen verarbeitet werden.

Was passiert, wenn der Heimatmarkt der enthaltenen Werte geschlossen ist?

Der faire Wert wird aus korrelierten Instrumenten abgeleitet, was Spreads und Abweichungen erhöht.

Welchen Nachteil hat durchgehender Handel?

Es fehlt die Eröffnungsauktion, die Liquidität bündelt. Anpassungen erfolgen in dünnen Phasen und werden sprunghaft.

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