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Klarkurs

Positionsgröße berechnen

Die Positionsgröße ergibt sich aus dem erlaubten Verlust geteilt durch den Abstand zum Stop-Loss. Sie wird berechnet, nicht gefühlt.

1 Min. Lesezeit Zuletzt geprüft: 2026-09-03

Die meisten machen es falsch herum: Sie überlegen, wie viel Geld sie einsetzen wollen, und setzen dann irgendwo einen Stop-Loss. Richtig ist die umgekehrte Reihenfolge.

Erst legst du fest, wie viel Euro ein Fehlschlag kosten darf. Dann legst du fest, wo dein Ausstieg liegt. Aus beidem ergibt sich die Stückzahl, und zwar zwingend.

Die Rechnung: Erlaubter Verlust geteilt durch Abstand je Stück. Bei 50 Euro erlaubtem Verlust und drei Euro Abstand zwischen Einstieg und Stop sind das rund 16 Stück. Nicht 20, nicht 100, sondern 16.

Der wichtige Nebeneffekt: Ein enger Stop erlaubt eine größere Position, ein weiter Stop erzwingt eine kleinere. Dein Risiko bleibt in beiden Fällen gleich. Genau das ist der Sinn der Rechnung.

Die Rechnung in der richtigen Reihenfolge. Erst das Risiko festlegen, dann den Stop. Die Stückzahl ergibt sich daraus zwingend.Konto5.000 €Risiko je Trade1 % = 50 €Abstand zum Stop3 € je StückStückzahl16 Stück
Die Rechnung in der richtigen Reihenfolge Erst das Risiko festlegen, dann den Stop. Die Stückzahl ergibt sich daraus zwingend.

Drei Sätze zum Mitnehmen

  • Erst das Risiko festlegen, dann den Stop, daraus folgt die Stückzahl.
  • Der Stop gehört an eine sinnvolle Marktstelle, nicht dorthin, wo die Rechnung passt.
  • Bei Hebelprodukten zählt der Nominalwert, nicht der Einsatz.

Hast du es verstanden?

Wie lautet die Grundformel für die Stückzahl?

Erlaubter Verlust in Euro geteilt durch den Abstand zwischen Einstieg und Stop je Stück.

Was passiert, wenn du den Stop eng setzt, damit die Position größer wird?

Die Position wird mit hoher Wahrscheinlichkeit durch normale Schwankung ausgestoppt.

Woran bemisst sich das Risiko bei Hebelprodukten?

Am Nominalwert der bewegten Position, nicht an der hinterlegten Sicherheit.

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