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Klarkurs

Tagesgeld und Festgeld

Tagesgeld ist täglich verfügbar bei schwankendem Zins. Festgeld bindet dein Geld für eine feste Laufzeit zu einem festen Zins. Beide sind Aufbewahrung, keine Vermögensbildung.

1 Min. Lesezeit Zuletzt geprüft: 2026-09-03

Tagesgeld ist das Konto für den Notgroschen. Du kommst jederzeit an das Geld, der Zins kann sich aber jederzeit ändern. Lockangebote für Neukunden fallen nach ein paar Monaten oft deutlich.

Festgeld zahlt meist etwas mehr, dafür kommst du bis zum Ende der Laufzeit nicht heran. Das eignet sich für Geld mit bekanntem Termin, etwa eine geplante Anschaffung in zwei Jahren.

Beide sind in der EU über die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro je Kunde und Bank geschützt. Wer mehr hat, verteilt auf mehrere Institute.

Wichtig zur Einordnung: Nach Abzug der Inflation bleibt bei beiden meist wenig oder nichts übrig. Sie sind dafür da, Geld sicher zu parken, nicht dafür, Vermögen aufzubauen. Wer das verwechselt, wundert sich nach zwanzig Jahren.

Tagesgeld und Festgeld
TagesgeldFestgeld
Verfügbarkeittäglicherst am Laufzeitende
Zinsschwankt jederzeitfest für die Laufzeit
Höhemeist etwas niedrigermeist etwas höher
Wofür geeignetNotgroschenZiel mit festem Termin
SchutzEinlagensicherung bis 100.000 €Einlagensicherung bis 100.000 €
Nach Steuern und Inflationhäufig um oder unter nullhäufig um oder unter null
Beides ist Aufbewahrung, keine Vermögensbildung.

Drei Sätze zum Mitnehmen

  • Tagesgeld für den Notgroschen, Festgeld für Ziele mit festem Termin.
  • Einlagensicherung gilt je Kunde und Institut, nicht je Marke.
  • Nach Steuern und Inflation bleibt typischerweise wenig bis nichts.

Hast du es verstanden?

Wofür eignet sich Festgeld, wofür nicht?

Für Geld mit bekanntem Termin. Nicht für den Notgroschen, weil du nicht herankommst.

Worauf muss man bei der Einlagensicherung achten?

Dass mehrere Marken zum selben Institut gehören können und der Schutz sich dadurch nicht vervielfacht.

Was bleibt real nach Steuern typischerweise übrig?

Häufig um oder unter null. Zinskonten erhalten Kaufkraft meist nicht.

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